Wie funktioniert ein Wiederkäuer?

Die verdauungsorgane eines Wiederkäuers (z.B Rind , Schaf , Ziege , Reh) sind völlig anders gebaut als die 

Verdauungsorgane eines Menschen oder des Schweins.

Ihre Funktion ist sehr erstaunlich und ermöglicht es der Kuh , selbst Futtermittel wie Stroh welches man für ein Schwein nur als Einstreu benützen würde , in Milch umzusetzen. Folgen wir dem Weg des Futters und schauen wir uns nach der Reihenfolge Bau und Funktion der beteiligten Organe am Beispiel einer Kuh an:

Das Gebiss , Die 4 Mägen (Pansen , Netzmagen , Blättermagen , Labmagen) Der Dünndarm , Der Dickdarm.

Das Gebiss der Kuh.

Wie viele Schneidezähne hat ein Rind oben im Gebiss? 

Die erstaunliche Antword lautet: KEINE! Denn eine Kuh hat in ihrem Gebiss nur unten Schneidezähne (8 Stück).

Oben hat sie lediglich eine Hornplatte " Gegenlager " 

zum Kauen.

Die Kuh kann mit ihren Schneidezähnen ein Grasbüschel,

das sie mit der Zunge gefasst hat , abreißen.

Zuerst einmal wird nur gefressen und fast nicht gekaut. Das futter wird mit etwas Speichel abgeschluckt und kommt durch den Schlund in den Pansen.

 

 

 

Zellulose (Rohfaser) im Pansen:

Ein Großteil der Nahrung einer Kuh besteht aus der für uns als Menschen weitgehend unverdaulichen Zellulose (Stoh besteht sogar bis zu 40% aus Zellulose). Kein Verdauungsfremt von Wirbeltieren ist in der Lage , Zellulose zu spalten und damit

Stärke und Zucker (Kohlehydrate) im Pansen:

Eine andere Gruppe von Bakterien baut die im Futter enthaltene Kohlehydrate, Stärke und Zucker, ab. Diese werden zu Propionsäure und Buttersäure und dienen damit der Kuh zur Energieversorgung. Im Pansen werden ca. 95- 100% der im Futter vorhanden Kohlendhydrate verdaut. 

PANSEN(Rumen):

Der Pansen ist der erste der 4 Mägen einer Kuh , er ist der mächtige Gärkammer. Er liegt an der linken seite der Kuh und füllt mit seinem Volumen von 150 bis 180 liter fast die ganze linke Bauchhöle aus. Er ist in einen oberen und unteren Pansensack aufgeteilt und kann insgesamt 50 bis 60 Kilogramm Futter aufnehmen. Der Pansen besitzt aber keine Drüsen wie etwa Magen oder Darm - der Wiederkäuer bedient sich anderer Lebewesen , um die schwerverdaulichen Pflanzenmassen aufzuschliesen. Viele Milliarden von Bakterien und Einzellern ( insgesamt etw 7km) bevölkern den  Pansen und produzieren bei ihrer Tätigkeit Säure.

WIEDERKAUTÄTIGKEIT:

Die Kuh schluckt , wie bereits gesagt , das Gras anfänglich nur ab. Danach legt sie sich gemütlich zu ruhe und beginnt mit der Wiederkautätigkeit. Hierbei werden schon von Bakterien angegriffene Pflanzenteile durch ein Reflex ins Maul zurückgefördert und eingehend geckaut. die kräftigen Mahlzähne zerreiben das Futter zu einem feinen Brei. Dabei wird jeder Bissen kreftig eingespeichelt. Eine Kuh produziert dazu 200 Liter Speichl am Tag. Der Speichel hat nicht nur die Aufgabe das Futter gut rutschen zu lassen , er ist auch stark alkarlisch (PH wert 8,3) und erhöht die von den Bakterien produzierten Säuren im Pansen auf einen neutralen PH-Wert von ca. 6,5. WICHTIG: Strukturiertes Futter wie Heu oder Gras , das die Kuh ordentlich kauen muss , ist für sie lebenswichtig , denn ohne Wiederkautätigkeit entsteht keine Speichelproduktion und der Pansen würde bis zum Stillstand "versauern".

 

Biohaltung Legehennen

 

Legehennen benötigen Sitzstangen, ein Sandbad und einen überdachten Auslauf, den sie das ganze Jahr benutzen können. Bäume und Sträucher bieten Schatten und Sichtschutz vor Feinden. Eine Henne braucht mindestens 4 m² Auslauffläche.

Für die Hähnchenmast und die Legehennenhaltung gibt es jeweils spezielle Zuchtlinien (Hennen, die genügend Eier legen, und Masthühner, die genug Fleisch ansetzen). Männliche Tiere sind nicht zur Mast nicht geeignet und werden in den Brütereien getötet.

Ein weibliches Küken wächst innerhalb von acht Lebens-wochen zur Junghenne heran. Im Alter von 18 Wochen, wenn die Junghenne zur Legehenne herangereift ist; beginnt die Legephase. Sie legen etwa 250 Eier pro Jahr.

Sie bekommen Körnerfutter.

 

Das Ei gibt Auskunft über die Herkunft

Die artgerechte Haltung von Hühnern liegt vielen Verbrauchern besonders am Herzen.

Aus welcher Haltungsform das Ei stammt, lässt sich auf den ersten Blick erkennen:

Die erste Ziffer, die auf jede Eierschale gedruckt wird, gibt Auskunft über die Haltungsform:

„0“ steht für ökologischen Landbau

„1“ steht für Freilandhaltung

„2“ steht für Boden- und die

„3“ steht für Käfighaltung

 

Quelle: www.bioland.de/wissen/biotiere/legehennen.html

 

Biologische Rinderhaltung                              

 

Mutterkuhhaltung

Biomutterkühe kalben in der Herde und das Kalb bleibt 9 Monate bei der Kuh. Sie verbringen meist den gesamten Sommer auf der Weide und den Winter im Laufstall mit Stroheinstreu.

 

Rindermast

Die Kühe nehmen täglich 60-80kg Gras, im Winter Heu und Silage. Die Kälber werden mit Milch und hofeigenem Futter wie z.B. Grassilage, Heu, Getreide oder Hülsenfrüchten versorgt.

Da sie keine Schneidezähne haben rupfen sie das Gras mit der Zunge ab. Der Pansen kann 200l Pflanzennahrung aufnehmen.

Kraftfutter enthält Getreide, Erbsen, Ackerbohnen, Lupinen oder Ölkuchen. Pro Tier und Tag verfüttert der Biobauern etwa 2 kg Kraftfutter

An Wasser nimmt eine Kuh etwa 60 bis 120l am Tag zu sich, welches aber zum Teil auch in der Nahrung schon enthalten ist. Drei bis zehnmal am Tag bedient sich ein Rind an der Tränke. Es kann etwa 10Liter Wasser in einer halben Minute aufnehmen.

 

     Quelle: www.KuhParadies.de

       www.bioland.de/wissen/biotiere/rind.html

 

Biologische Schweinehaltung

 

Auslauf und Komfort

Schweine bewegen sich gerne, sind reinlich und sehr neugierig. Eingestreutes Stroh können Ferkel als Spielzeug benutzen und ihre Mütter zum Nestbau und Wühlen.

Bioschweine brauchen einen großen Auslauf, in dem sie Regen, Sonne, Wind und Gerüche wahrnehmen können.

Für Sauen ist die Gruppenhaltung vorgeschrieben. Die Ferkel bekommen etwa 40 Tage die Milch von der Muttersau.

 

Futter

Bioschweine bekommen täglich „Raufutter“ wie Stroh, Heu oder frisches Gras, damit sie satt werden. Zusätzlich bekommen sie Kraftfutter aus Getreideschrot, Erbsen, Bohnen und Lupinen.

 

Rassen

Biobauern suchen nach Rassen, deren Fleisch gut schmeckt, eine schöne Farbe hat, und das Wasser hält. Außerdem soll es einen geringen Fettanteil haben.

 

         Quelle: www.bioland.de/wissen/biotiere/schwein.html

 

Biotiere Ziege & Schaf

 

Neben Schafen werden auch Ziegen gerne in der Landschaftspflege eingesetzt. Sie haben die Aufgabe Trockenrasen, Moor- oder Heideflächen vor Verbuschung zu schützen. Zudem lässt man Schafe auf Deichen weiden, um diese zu erhalten.

Ziegen kommen nicht nur auf satten Wiesen, sondern auch auf kargen Flächen zurecht. Selbst verholzte Pflanzenteile wie Blätter, Baumrinden oder Zweige werden von ihnen nicht verschmäht.

Biobetriebe halten Ziegen und Schafe in großzügigen Laufställen, mit Liegeflächen und einem eigenen Fressplatz für jedes Tier. Außerdem haben die Tiere Anspruch auf reichlich Bewegung in frischer Luft und täglichem Weidegang ab April.

Ziegen sind sehr lebhaft und rangeln gerne miteinander. Sie benötigen daher abwechslungsreiche Haltungsbedingungen mit viel Licht und Luft und abwechslungsreiches Futter. Die Neugierde der Ziegen wird durch gute Zäune gebremst.

Ziegen und Schafmilchprodukte wie z.B. Ziegenmilch, Joghurt, Quark, Ziegen- und Schafkäse werden immer beliebter und gehören heute zu jeder Gourmetküche. Außerdem kann man Ziegen- und Schaffleisch kaufen.

 

Quelle: http://www.bioland.de/wissen/biotiere/ziege-schaf.html



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